Rezension- West Side Story

Am 03. März 2018 habe ich das Musical „West Side Story“ im kasseler Staatstheater besucht.
Die „West Side Story“ handelt von zwei verfeindeten Gangs: Den „Jets“ und den „Sharks“. Und wie sich Anton („Tony“(Daniel Jenz)), von den Jets und Maria (Judith Caspari) von den Sharks kennen- und lieben lernen, wobei Maria eigentlich Chino (Benedikt Ströher) von den Sharks heiraten soll, da die zwei „Anführer“ der Gangs Bernardo („Nardo“(Rupert Markthaler)) und Riff (Tom Schimon) es den Gangs verbieten, Kontakt auf „neutraler“/friedlicher Ebene zu haben. Diese Anordnung rück immer wieder in Szenen in den Vordergrund, in denen sich Tony und Maria heimlich treffen.
Doch als Chino Maria, Bernardo’s Schwester, mit ihrem heimlichen Liebhaber Tony erwischt, verändert sich alles und sein Ziel wird es Tony umzubringen…
Wie auch bei der originalen Inszenierung ist dieses Stück komplett auf Englisch, das heißt: Es wird auf Englisch geschauspielert und gesungen, jedoch werden auch deutsche Titel oberhalb der Bühne eingespielt. Begleitet wird das Schauspiel-Ensemble vom kasseler Staatsorchester unter der Leitung von Deniola Kuraja.
In einer aufregenden Inszenierung gelingt es den Schauspielern immer wieder gut, das einfache Bühnenbild mit in das Spiel zu integrieren und verschiedene Orte darzustellen. Auch die zwei Gangs werden gut durch farbliche Unterscheidungsmerkmale getrennt. So haben die Personen der Jets blaue Haare und spielen an blauen Orten. Die Sharks bieten mit roten Haaren und roten Orten den farblichen Kontrast. Zudem ist dieses eigentlich „alte“ Thema immer wieder auch heutzutage aktuell.
Es lässt sich also abschließend festhalten, dass sich Darsteller und Orchester durch beiderseits gutes Können und guten Einsatz, das abschließende Standing Ovation redlich verdient haben.
Der Besuch des 145-minütigen Stückes lohnt sich!

 

von Marit Winterstein

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